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Runen Symbole des Älteren Futharks

Die erste Aett

 

fehu

Fehu:
Laut: "F"
wörtlich: "Vieh"
Als erste Rune der ersten Runengruppe steht sie für den Beginn.
Sie entspricht dem ersten Buchstaben des hebräischen,
griechischen und gotischen Alphabets.
Nach der altnordischen Mythologie leckte die himmlische Urkuh Audhumla
zu Beginn der menschlichen Existenz an einem Salzblock, aus dem Buri,
der Vater des Menschengeschlechts hervorging.
Auf der irdischen Ebene bezeichnet Fehu den beweglichen Reichtum,
denn die Herdenbesitzer des alten Europas maßen Wohlstand an der Stückzahl
 ihres Viehbestandes. Heute bezieht sich Fehu hauptsächlich auf Geld und Ansehen.
Sie ist die Rune der Macht und Kontrolle.
Wohlstand zieht jedoch auch Verantwortung nach sich. Reichtum kann Habgier
und Neid provozieren.

uruz

Uruz:
Laut: "U"
wörtlich: "Auerochse"
Sie steht für den urtümlichen Auerochsen, der wegen seiner massigen Gestalt,
seiner Stärke und den mächtigen, hoch geschwungenen scharfen Hörnern
gefürchtet und verehrt wurde.
Die Form der Rune repräsentiert die Hörner des Auerochsen,
einer heute ausgestorbenen Tierart. Uruz symbolisiert die ungezähmte Stärke
des Urochsen, die grenzenlose Kraft des Universums.
Vor allem aber steht sie für innere Stärke, Lebenskraft und Ausdauer.

thurisaz

Thurisaz:
Laut: "Th"
wörtlich: "Schutz"
Als Dorn symbolisiert sie die Widerstandskraft, beispielsweise
in Form des Dornstrauchs oder der gewaltigen Erdriesen (thurs oder moldthurs).
Dornen schützen eine Pflanze in passiver Weise; sie schrecken die Angreifer ab.
Ähnlich kanalisiert die Rune Thurisaz abwehrende Kräfte und kann eine plötzliche
 Veränderung bewirken. Sie ist die willentliche Kraft des Zeugungsprinzips,
die männliche kreative Energie in Aktion.
Wirkungsvoll eingesetzt kann sie Ereignisabläufe verändern.
Thurisaz bedeutet Verteidigung und Angriff,
je nach dem wie die Rune verwendet wird.

ansuz

Ansuz:
Laut: "A"
wörtlich: "Esche"
Ansuz ist die Rune der göttlichen Kraft; die Gottesrune.
Sie symbolisiert den göttlichen Atem, der die menschliche Existenz antreibt.
Ansuz ist das Göttliche im Menschen, die kontrollierende Energie des Bewusstseins
 und aller intellektuellen Aktivitäten. Die Rune ist nach der Esche benannt,
einem der wichtigsten heiligen Bäume der nordischen,
insbesondere der altnordischen Tradition.
Die Esche ist der Weltenbaum Yggdrasil, die kosmische Achse,
die alle Schöpfungswelten verbindet. Sie ist das Symbol für Stabilität.

raidho

Raidho:
Laut: "R"
wörtlich: "Rad"
Sie steht für das Rad, als auch für die durch das Rad verursachte Bewegung.
Im übertragenen Sinne steht sie für die Vehikel, mit denen wir ein Ziel erreichen.
Da ein Fahrzeug ohne Weg sinnlos ist, versinnbildlicht Raidho auch einen Weg
oder Vorgang. Sie ist die Rune der Riten und Zeremonien, der Ereignisse,
die sich nach vorherbestimmten Prinzipien und Plänen vollziehen.
Raidho ermöglicht uns, Energie effektiv zu kanalisieren.

kenaz1
kenaz2

Kenaz:
Laut: "K"
wörtlich: "lodernder Brand"
Die Kenaz Rune bringt Licht ins Dunkle, auch auf der symbolischen Ebene,
wo sie das Licht des Wissens bringt. Sie ist die Rune des Lehrens und Lernens.
Sie kann auf verschiedene Weise geschrieben werden.
Die üblichste Form ist der Winkel (links) oder als ein Zweig,
der aus einem geraden Stamm herauswächst (rechts).
Wie das Feuer repräsentiert die Rune das Vermögen, etwas zu schmieden,
womit die Transformation zu etwas Neuem gemeint ist.
So kann aus einem Ausgangsmaterial mit Hilfe des menschlichen Bewusstseins
etwas strukturiertes entstehen.

gebo

Gebo:
Laut: "G"
wörtlich: "Geschenk"
Sie ist das x-förmige heilige Zeichen, die verbindende Rune,
die die Beziehung zwischen Menschen oder Gottheiten symbolisiert.
Die Rune versinnbildlicht die Einheit zwischen Gebenden und Nehmenden,
schafft Ausgleich und Harmonie.
Sie verleiht Kraft sich mit anderen Menschen zu verbinden.
Gebo verbindet die Welt der Menschen mit der Welt der Götter.
Des Schreibens unkundige Menschen unterzeichnen ein Dokument mit der Gebo-Rune.
Es gibt zwei Arten die Rune zu benutzen:
Erstens, wenn wir das Gebende-Prinzip meinen, dann werden zwei gekreuzte Striche
 geschrieben. Zweitens, wenn wir das Verbindende-Prinzip meinen,
dann werden zwei gewinkelte Striche geschrieben: > und <.
 In horizontaler Form bedeuteten diese beiden Zeichen die Verbindung
von zwei Menschen auf gleicher Ebene. In vertikaler Form sind sie die
Verbindung zwischen Mensch und höheren Kräften.

wunjo

Wunjo:
Laut: "W"
wörtlich: "Freude"
Wunjo bedeutet Freude, diesen schwer fassbaren Zustand der Harmonie.
Freude entsteht, wenn wir uns mit Dingen in Harmonie befinden.
Sie steht im Mittelpunkt der Gegensätze, ist die Rune der Zusammengehörigkeit der gemeinsamen Ziele und des Wohlgefühls. Sie hilft uns,
unseren wahren Willen zu erkennen und zeigt uns harmonische Wege des Handels auf.

Die zweite Aett

 

 

hagalaz

Hagalaz:
Laut: "H"
wörtlich: "Hagelkorn"
Hagalaz ist mit dem Winterbeginn verbunden, ist eisig und beengend.
Hier herrscht das Prinzip der Transformation.
Grüne Felder verwandeln sich im Nu zu weißen Meeren.
Durch das Schmelzen kommt es zu einer Rücktransformation.
Die Farben der Landschaft erscheinen wieder.
Auf der persönlichen Ebene ist Hagalaz die Rune des Unbewussten.
Auf der übergeordneten Ebene liegt Hagalaz an der Wurzel der menschlichen Existenz.
Sie ist eine der Hauptrunen von Örlog, dem existentiellen Grundgesetz,
nach dem die Ereignismuster der Vergangenheit
 formend auf die Gegenwart einwirken.

naudhiz

Naudhiz:
Laut: "N"
wörtlich: "Not"
Sie symbolisiert die beiden Holzbalken, die früher zum Entfachen
des Notfeuers dienten, einem mächtigen Ritualfeuer,
das nur in Zeiten größten Unglücks angezündet wurde.
Naudhiz steht für einen Mangel an Dingen. Wie Hagalaz ist auch Naudhiz
eine Rune der Veränderung, sie hat aber eher einen behindernden Charakter.
Sie kann grosse Energien in der Not aktivieren, aber auch nur dann!
Wenn man die Naudhiz Rune benutzt sollte man auf jeden Fall die Regel
"Kenne Dich selbst" beachten.

isa

Isa:
Laut: "I"
wörtlich: "Eis"
Ihre Form entspricht der eines herabhängenden, starren Eiszapfens.
Die Isa-Rune versinnbildlicht Statik und Gegenwart.
Sie symbolisiert das Ende jeder Aktivität.
Eis ist Wasser in festem Zustand.
Isa steht für Verzögerung oder Unterbrechung von Fortschritt.
Sie kann aber auch für unerbittliche Prozesse, gegen die wir Machtlos sind, stehen.

jera1

Jera / Jara:
Laut: "J"
wörtlich: "Jahr"
Sie bezieht sich auf das Jahr oder die Jahreszeiten,
also auf die Zyklen des menschlichen Lebens.
Sie ist die Rune der Vollendung zum richtigen Zeitpunkt.
Wir können nur dann reich ernten, wenn wir zur richtigen Zeit gut gesät haben.
Die Jera-Rune kann als aufrechter Stamm mit umschließender Raute dargestellt werden,
 eine Schreibweise, die Stabilität symbolisiert. So steht sie für die kosmische Achse,
die von den vier Jahreszeiten flankiert wird.
Die zweite Schreibweise der Rune sind zwei winkelförmig versetzte Schriftzeichen,
die sich nicht berühren. Die dynamische Form von Jera drückt die Veränderung zur Vervollkommnung aus.

eihwaz

Eihwaz / Eiwaz:
Laut: "EO"
wörtlich: "Erbe"
Sie ist eine der wirkungsvollsten Runen und repräsentiert den Eibenbaum
(Taxus baccata). Alte Runenmagier schnitten Stäbe aus Eibenholz.
 Da die Eibe einerseits äußerst langlebig ist, andererseits aber auch sehr giftig,
verfügt sie sowohl über die Kräfte de Lebens (Regeneration)
als auch über die des Todes. Manche alten Eiben erneuern sich beim Absterben
 durch Tochterbäume, die aus ihrem verfallenen Inneren wachsen- ein Beispiel für die
Langlebigkeit und Regenerationskraft der Eibe: Aus der so genannten
"blutenden Eibe" fließt rotes Harz. Blutige Eiben gelten als heilende heilige Bäume.
Die Eibe hat aber auch eine andere Seite: Ihre Wurzeln, Rinde, Blätter,
Früchte und Harze sind extrem giftig. Deshalb trägt die Rune auch den
 Beinamen "Todesrune".

perdhro

Perdhro:
Laut: "P"
wörtlich: "Geburt"
Die übliche Deutung ist die eines "Würfelbechers" zum Werfen oder Losen.
Andere mögliche Deutungen sind Figur oder Spielstein. Als Spielstein stellt die Rune
 die Wechselwirkung zwischen der persönlichen Willensfreiheit und den Zwängen
des Lebens dar. Bei einem Spiel stehen das Spielbrett und die Regeln bereits fest. Abgesehen davon sind die einzelnen Spielzüge aber frei. Der Spielverlauf hängt
ganz vom Können der Spieler ab, sofern kein Zufallsmoment vorhanden ist.
Perdhro ist auch die Rune des Gedächtnisses und der Erinnerung,
 der Problemlösung und des geheimen Wissens. Sie ermöglicht den Zugang
zum Wissen und den Geheimnissen der Welt.

elhaz

Eihaz:
Laut: "Z"
wörtlich: "Schutz"
Schutzrune. Ihre Form symbolisiert die gewaltige Widerstandskraft des Elches.
Beim Anblick des Geweihes wagt kein Feind einen Angriff.
In der Runenmagie ist sie das wirkungsvollste Zeichen der Verteidigung,
das alles Übel abzuwehren vermag. Sie kann auch für den persönlichen Schutz
genommen werden. Eine Visualisierung rund um den Körper schützt wirksam
vor allen physischen und psychischen Angriffen. Sie kann auch zum Schutz
von materiellen Dingen benutzt werden.

sowulo

Sowulo:
Laut: "S"
wörtlich: "Stärk,. Sonne"
Sie ist ebenso wie Elhaz eine sehr kraftvolle Rune, die die Kraft der Sonne
symbolisiert. Sie steht aber nicht nur für Energie, sondern auch für Sonnenlicht.
Im übertragenen Sinne steht sie auch für die transzendente Kraft,
die wir zur Erreichung unserer Ziele brauchen. Ihre Form ähnelt einem Blitz,
aber sie repräsentiert diesen nicht. Dafür steht die Ziu - Rune.
Sowulo widersteht den Kräften des Todes und des Zerfalls,
sie kündigt den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit an.

Die dritte Aett

 

 

teiwaz

Teiwaz:
Laut: "T"
wörtlich: "Gott"
Sie ist die namensgebende Rune für den Dienstag. Die altnordische Legende erzählt,
dass der Gott Teiwaz seine rechte Hand opferte, damit der gefährliche,
die kosmische Ordnung störende Fenriswolf gefesselt werden konnte.
Somit ist die Teiwaz Rune, die Rune, der positiven Aktivität. Aber man bedenke,
dass man für den Erfolg ein persönliches Opfer bringen muss.
Was weiterhin auffällt, dass ihr Aussehen einem Pfeil gleicht

berkana

Berkana:
Laut: "B"
wörtlich: "Birke"
Ihre Form repräsentiert die Brüste der Erdmutter, deren alter Name Nerthus ist.
Die Birke hat eine weiße Rinde, weshalb sie traditionell mit der Reinigung
assoziiert wird. Sie war der erste Baum, der sich nach der Eiszeit wieder
auf der Erde niederließ. Daher kann sie auch mit Regeneration oder dem Frühling
verbunden werden. Sie ist die Geburtsrune, wirkt sich aber auch auf alle anderen
weiblichen Belange positiv aus. In der Volkstradition werden für den Besen
Birkenzweige verwendet, um Unglück wegzufegen. Berkanas Zahl ist die 18,
welches die Verdoppelung der 9 ist, somit Symbol der Vollendung und
des Neubeginns auf einer anderen, höheren Ebene. Sie bezeichnet die Stelle,
wo die Urgesetze der Existenz festgelegt wurden und die Bühne des Lebens steht.

ehwaz

Ehwaz:
Laut: "E"
wörtlich: "Pferd"
Ihre Form ist das Ideogramm für Pferd. Im damaligen Europa stand das Pferd
 an sehr hoher Stelle. Sie waren die Tier verschiedener Götter.
 Heilige Pferde zieren die Tempel in Pommern, Sachsen und England.
Die Pferde-Rune symbolisiert die Festigung eines Bandes, ähnlich der Einheit
zwischen Pferd und Reiter, doch auch in zwischenmenschlichen Beziehungen.
Ehwaz verlangt die aufrichtige Absicht, eine Sache unmittelbar zu Ende zubringen.
Das Pferd ist aber auch "Mittel", um von einer Stelle zur anderen zu gelangen:
Sie verbindet den Anfang mit dem Ende. Ehwaz gibt den nötigen Antrieb,
um eine begonnene Sache bis zum Ende durchzuhalten.

mannaz

Mannaz:
Laut: "M"
wörtlich: "Mensch, Mann"
Die Rune repräsentiert die Grundeigenschaften, über die alle Menschen verfügen.
Ihre Form steht für das archetypische Wesen des Menschen, das wir als
Abbild aller Existenz erkennen. Mannaz versinnbildlicht die soziale Ordnung.
Die Form der Rune spiegelt den Gedanken gegenseitiger Unterstützung wieder.
Sie kann in sozialen Belangen benutzt werden. Eine weitere Bedeutung von
Mannaz ist "Baum". Nach skandinavischen Überlieferung stammen die ersten
 Menschen von den Bäumen ab; Askr, der erste Mann von einer Esche; Embla,
die erste Frau von einer Ulme.

laguz

Laguz:
Laut: "L"
wörtlich: "Wasser"
Diese Rune versinnbildlicht Wasser in seinen vielen Formen.
Da Wasser etwas Fließendes ist, repräsentiert Laguz "Flüssiges".
Sie ist Symbol für die Kraft der Gezeiten und Wasserläufe. Laduz demonstriert
das in vielen Runen wirkende Gleichnis der Einheit der Gegensätze.
Ohne Wasser können wir nicht leben, im Wasser jedoch auch nicht.
Die Rune repräsentiert die sich organisierende Lebenskraft.
Das Wachstum verläuft aber nicht kontinuierlich, sondern vollzieht sich in Zyklen.

 

inguz

Inguz / Ingwaz:
Laut: "NG"
wörtlich: "Licht"
Sie ist ein Symbol für Licht. Die Rune kann auf zweierlei Weise geschrieben werden:
In einer geschlossenen Form (wie das "Karo" auf der Spielkarte) als Symbol des
inneren Feuers. Es kann an Mauerwerken traditioneller Gebäude in Nordeuropa
gefunden werden. Oder in der nach außen offenen Form, mit aufgespreizten Linien als
 Zeichen der grenzenlosen Ausdehnung des Lichts. Wie auch die Rune Teiwaz.
repräsentiert die Rune Inguz einen göttlichen Namen. Er ist der Gemahl der Erdmutter,
der Göttin der Fruchtbarkeit. Er steht für die männliche Fruchtbarkeit und
der häuslichen Feuerstelle. Inguz ist ein Schutzzeichen. 

Orakelstab 3: Erwachender Lichtgeist
Runenbegriff: Ingu / ingwaz
Sinngehalt: aufstrebender, sich entfaltender Sonnensohn
(Agni-Krishna, Mithra/Mithras, Hor-Apollo, Helgi-Fro/Frej)
Mondcharakter: gebärender Schwarzmond
Tyrkreisort: Steinbock/Wassermann

Diese Rune verheißt werdende, wachsende, glückliche Erfüllung. Ein segensvolles,
erfolgreiches Projekt wird beginnen. Das beharrliche Aufwärtsstreben des Steinbocks
mischt sich mit Wassermann-Impulsen: ethische, moralische, idealistische,
humanitäre Grundsätze, Wahrheitsliebe, Gewissenhaftigkeit. Der reine, fruchtbare
Licht/Feuergeist, das Prinzip des Heiles und der Gesundheit schlechthin,
wirkt in diesem Stab als keimhafte
Kraft, aus der sich die ganze Fülle aller menschlichen Hoffnungen zu entfalten verspricht. Die Rune gilt als Signal für das Ende von Bedrängnis und Sorge, als Zeichen der Wende zum Besseren. Sie schließt aber auch die Aufforderung mit ein, keinen Augenblick in hoffnungsseliger Glücksgewissheit zu verharren, sondern im gläubigen Eifer für den Erfolg mitzuwirken. Der runische Schwerpunkt liegt im Intelligiblen, rein Geistigen und könnte somit auch auf erfolgreiche Examina hinweisen
 

dagaz

Dagaz:
Laut: "D"
wörtlich: "Tag"
Ihre Form repräsentiert das stabile Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit.
Dagaz ist die Rune des Tageslichts. Die Form drückt die Balance
zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Offenheit und Geschlossenheit,
zwischen aufsteigenden und absteigenden Kräften. Außerdem ist sie eine Schutzrune.
Auf der spiritueller Eben erschließt Dagaz den Zugang zum kosmischen Bewusstsein.

Orakelstab 2: Polarer Impuls
Runenbegriff: Tag / dagaz
Sinngehalt: Entstehung von Wirkvaters Wechselkraft (Thor/Donar, lndra, Zeus, Taranis)
Mondcharakter: erblühter Vollmond
Tyrkreisort: Steinbock
Vom Tagerwachen spricht dieser Stab - vom Aufgehen einer Tür - vom wirkfrohen, kühnen Kampf gegen Hindernisse; Gelegenheiten werden genutzt, Widerstände beseitigt. Ein tatkräftiger Anfang ist gemacht. Steinbock-Prinzipien, wie Disziplin, Objektivität und nüchterne Zielsetzung bestimmen diesen Stab. Die Rune versteht sich geradezu als Aufforderung, Chancen rechtzeitig zu ergreifen, bevor sie vorübergegangen sind. Andererseits könnte sie als Warnung begriffen werden vor allzu großer Rücksichtslosigkeit in Verfolgung enger, egoistischer Zielsetzungen. Nicht der bedingungslose Triumph, vielmehr ein Sieg - eingefügt in die rechte Ordnung aus der Verpflichtung für das Ganze, im Yin- und Yang-Gleichnis - ist anzustreben.

othala

Othala:
Laut: "O"
wörtlich: "eigenes Land"
Die Bedeutung der Rune liegt im Sinn von Erbe. Dem Erbe einer Familie, eines Clans,
 einer Gesellschaft. Die Bedeutung lässt an eine Umfriedung denken,
an etwas das das innere Erbe umfasst. Auf der Symbolebene bewahrt die Rune den
erreichten Zustand. Othala steht am Ende der Runen-Reihe.
Am Anfang steht die Fehu-Rune, die Reichtum bedeutet,
der Reichtum muss im Laufe des Lebens transformiert werden, bis er vom "materiellen"
 Reichtum in wahren Reichtum transformiert wird. Zwischen diesen beiden
Aspekten steht das Leben. Ähnlich wie beim Tarot, wo am Anfang der Narr
und am Ende das Paradies steht, ist es auch im alten Furthark zu sehen.

Orakelstab 1: Gebärendes Ur-All
Runenbegriff: Odal / othala
Sinngehalt: keimhafter Beginn urstofflicher Werdung (Urda-Wodan, Hermhekate)
Mondcharakter: gebärender Schwarzmond
Tyrkreisort: Schütze/Steinbock
Anfang und Ende treffen sich in diesem Stab als Verkörperung von Tod und Wiederbeginn: Es häutet sich die Schlange der Ewigkeit (summus deus); - die menschliche Seelenkraft (Kundalini) richtet sich auf. Der Schicksalsfaden der Wodan-Urda wird neu geknüpft. Das kann einen Schritt ins Unbekannte bedeuten. Der urmütterliche Wink der Nertha/ Gaea/Aramati/Maya/lsis, der Weltweberin, heißt aber auch: Zuwachs oder Abgang innerhalb des Sippenkreises. Ein weiteres Thema ist die persönliche Entwicklung: Hervorgerufen durch eine Schicksalslaune, könnte ein neuer Lebensabschnitt beginnen. Es sind hier aber allgemein nicht die dramatischen, aggressiven Ereignisse gemeint, die blitzesgleich aus heiterem Himmel einschlagen, sondern die leisen Ruderbewegungen, welche trotzdem dauerhafte Kursänderungen hervorrufen - auf guten emporführenden Bahnen, ist doch das gründliche, ernsthafte, vernünftige, zielstrebige Ziegenfisch/Steinbock-Prinzip in diesem Stab ebenso wirksam wie der zukunftsweisende Schütze-Charakter.

 

Einführung in die Runenmagie

 

Jede einzelne Rune ist eine Komponente aus: Körperstellung, Lautvibration, Bewegung und Symbol. Die Runen werden von jeher geritzt, gestellt, gegangen, gewandelt und getanzt. Sie sind der körperlich-geistige Ausdruck des Überirdischen im Menschen.

Wie sind die Runen entstanden? Niemand hat sie "gemacht". Sie sind von jeher da, von Ur-da. Sie sind als archetypisches Erbe im Unterbewusstsein jedes Menschen der atlantischen Restvölker. Sie sind der Ausdruck unserer Verbundenheit mit dem Kosmos. Unser Körper ist als Mikrokosmos lediglich ein Spiegelbild des Makrokosmos. Wir können nur das denken, tönen lassen, was in uns selbst steckt. So steckt in jedem Menschen der Drang, sich widerzuspiegeln, so wie er selbst eine Widerspiegelung des Göttlichen ist.

Achtzehn kosmische Runen lehrte der Allvater als Ur-Runen; mit achtzehn sphärischen Tönen, die im Weltall schwingen. Diese achtzehn Runen (der FUTHORK) sind auch der Schlüssel zur Erkenntnis der Wirkung unterschiedlicher Schwingungen. Jede Runen hat einen Namen, der gleichzeitig Wurzel- und Ur-Laut ist.

Die Wirkung der Runen ist nur aus der Kenntnis kosmisch-mathematischer Gesetze zu verstehen. Für den Edda-Kenner steht es ausser Zweifel, daß schon vor hunderttausenden vor Jahren die "Götter" Ur-Kenntnisse auf astronomischen Gebieten besessen haben, die Ihnen den Schlüssel des Runen-Kanon offenbarten. Die ursprüngliche Gestalt und die Bestandteile der Runen sind Ausschnitte einer geometrischen Figur, die von altersher den Kosmos versinnbildlicht. Es ist das in einem Kreis eingeschlossene Sechseck, dessen Spitzen die Enden der HAGAL-Rune berühren. Einer Rune, die schon in ihrem Namen (Hag-all = hege das All) den Kosmos bezeichnet. Das ist kein Zufall, sondern überlegtes Wollen.

In den Runen stecken unbeschreibliche Kräfte und Möglichkeiten. Die Runen führen den Menschen zu seiner kosmischen Urheimat zurück und schenken ihm das mystische Erlebnis der Vereinigung mit dem Göttlichen. Sie sind der sicherste Weg zur Selbsterkenntnis und damit zur körperlichen, geistigen und seelischen Vollkommenheit.

Die Runen führen uns zu den Ur-Müttern zurück. Dieser Weg des Glaubens (nicht im Sinne der Kirchen, sondern im Sinne des Vertrauens) fordert von uns, daß wir der Stimme unseres Gewissens folgen und nicht der Stimme der Welt, des Zeitgeistes, der Materie, des Ungeistigen. Dieses uralte Wissen enthält nichts, das künstlich konstruiert ist; alles in ihm ist aus dem Ursprünglichen Gewachsenes.

Am Anfang steht die IS-Rune...
Sie ist die Ich-Rune, die Rune der Selbstbeherrschung, der Persönlichkeit, der magischen Kraft. Sie symbolisiert das Ich im Makrokosmos. Die gewaltigen Kräfte dieser Rune werden nur in der Hand desjenigen lebendig, der sich selbst überwunden hat. Der Tonlaut der IS-Rune ist das "i". Der vibrierend gesungene Laut klingt und schwingt im ganzen Körper. Er tönt von der Schädeldecke, die Wirbelsäule hinab, bis in die Fuss-Sohlen. Eingeweihte aktivieren auf diese Art täglich ihre Kräfte des Unbewußten, die sie widerstandsfähig machen, gegen die sie umgebende Fäulnis.

Die Wurzeln unseres Ich's haften in den Tiefen der Mutter Erde; mit unserem Ich-Bewusstsein ragen wir in die Höhen des Geistigen, in die Ewigkeit der Sterne. Der Stamm unseres Seins als Ich verbindet also Wurzeln und Zweige, Erde und Kosmos.

Zweck der Runen-Übungen ist es, verschiedene esoterische Funktionsprozesse in Bewegung zu bringen. Hierzu gehören u.a.: Beherrschung des Körpers durch den Geist, Entwicklung der Seelenkräfte, Umwandlung emotionaler Regungen in geistige Potenz, Bewusstseinserweiterung zum Kosmisch-Göttlichen, Öffnung transzendentaler Kanäle. Die Körperstellung bei den Übungen entspricht im Wesentlichen immer der Runen-Form.

Nehme kosmische Energie auf...
Die MAN-Rune ist die Rune des Menschen, des Geistes. Sie ist die heilige Menschheits-Rune und führt zu den wahren Mysterien des Menschseins. Sie mahnt: Sei Mensch! Sie enthält den Ur-Laut "man". In der Edda gilt diese Bezeichnung für alle höheren Wesen: für Götter, Menschen und Dämonen. Die ausgestreckten Arme zum Himmel erhebend, nimmt der Mensch kosmische Energie in sich auf, leitet sie in sein Sonnengeflecht und verdichtet sie hier.

Die MAN-Rune zeigt den Menschen, der mit erhobenen Armen und aufrechtem Haupt die Verbindung mit der Göttlichkeit erstrebt. Die MAN-Rune birgt die Dreiheit und Einheit von Körper, Seele und Geist. Das, was den Menschen veranlasst, seine Arme zum Himmel zu erheben, ist die Auswirkung seines "man" (seines Manas, seiner Intuition - nicht seines "Verstandes", der ihn von der Göttlichkeit entfernt).

Der Mensch wurzelt im UR...
Wenn man die UR-Runenübung ausführt, spürt man ein niedergleitendes Rieselgefühl und das Raumgefühl wächst. Die abwärtsfliessenden erdmagnetischen Wellen beeinflussen das Unbewußte, das UR öffnet sich, man kann ur-ahnen. Wenn man den UR-Grund erkannt hat, unterliegt man nicht mehr den Täuschungen der Materie. Das Bewusstsein erfasst die Materie, d.h. die Teilbarkeit der Materie - dadurch kommt man zum Atom, dem UR-Teil, und erkennt, daß auch das Kleinste ein Teilbares, ein Zusammengesetztes ist, das alles dem Gesetz des Magnetismus unterliegt.

Zweck der UR-Runenübung ist das Öffnen des Unbewußten, die Aufnahme erdmagnetischer Ströme und die Gewinnung der Fähigkeit, die UR-Sache jedes Geschehens zu erkennen. Mit den Händen (und Atemtechnik) saugt man die Erdstrahlen in sich hinein und lässt sie tief in den Körper (bis in den Unterleib - zum UR) hinabgleiten.

Die Edda lehrt:"...Erkenne dich selbst, dann erkennst du die Welt, lernst Übel von Ursache zu scheiden..." Hiermit ist u.a. auch das Verhältnis des Menschen zum Makrokosmos gemeint. Alles, was die Natur hervorgebracht hat, findet man im menschlichen Körper harmonisch vereint - angefangen bei den Organen der Gedanken- und Willensübertragung (Gehirn, Zirbeldrüse, Nerven, Sonnengeflecht...) bis hin zu dem komplizierten Funktionskomplex, den unsere Haut innehat (Atmung, Aura, Strahlen-Empfang, Kraftaussendung, Tastsinn...).

Bevor man an Runenübungen herangeht, sollte man die Lehren der Edda studieren und während der Übungen an die gewonnenen Erkenntnisse denken. Der Nutzen ist spürbar!

Die UR-Rune lässt die reinen Ströme des Erdgeistes in den Menschen hineinströmen. Schon die weisen Frauen (s. Bethen) und die alten Runenmeister kannten die Bedeutung der Erdkräfte. Aber auch die anderen Runen leiten Kräfte von oben und unten in den Menschen hinein und sprechen bestimmte Zentren des Inneren an. Der Mensch wirkt wie eine Antenne, die Strahlen und Wellen aus den kosmischen Weiten und aus dem Schoss der Mutter Erde aufnimmt. Erst die Verschmelzung der Kräfte des Oben und Unten im Inneren des Menschen ermöglichen es ihm, Magie auszuüben.

 

Marion Burke  09  2004-2016

 

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